Rückblick zu den WALDTAGEN 2026

Wald als Lebensraum, Arbeitsplatz und Zukunftsressource

Von 25. bis 27. September 2026 standen die dritten WALDTAGE am Leithaberg bei Eisenstadt im Zeichen des Waldes als Lebensraum, Rohstoffquelle, Arbeitsplatz und Erholungsraum. Entlang des rund vier Kilometer langen Erlebnisparcours informierten sich mehr als 4.500 Fachbesucher und Freizeitnutzer über aktuelle Herausforderungen der Waldbewirtschaftung, über Forschung und Naturschutz sowie über praktische Maßnahmen im Wald.

Wie bereits in den Vorjahren wurden die WALDTAGE von PANNATURA gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Österreich, dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW), dem Waldverband Österreich und PEFC Austria veranstaltet. Ziel der Veranstaltung war es, die unterschiedlichen Funktionen des Waldes sichtbar zu machen, Einblicke in die forstliche Praxis zu geben und den Austausch zwischen Waldbesitzern, Fachleuten, Forschungseinrichtungen, Naturschutzorganisationen und interessierten Besuchern zu fördern.

Rund 30 Aussteller präsentierten entlang des Rundwegs aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Forstwirtschaft, Forschung und Naturschutz. Besucher konnten die Wertschöpfungskette des Rohstoffs Holz kennenlernen und unterschiedliche Formen der Waldbewirtschaftung im Live-Einsatz erleben. An den elf Bewegtstationen wurden unter anderem Holzernte und Holzbringung mit Motorsäge, Pferd, Traktor, Harvester und Seilkran gezeigt. Ergänzt wurde das Angebot durch Fachinformationen zur Baumartenvielfalt, Biodiversität sowie zu den Auswirkungen von Trockenperioden, Wetterextremen und anderen klimatischen Veränderungen auf heimische Waldökosysteme.

Wald im Spannungsfeld von Klima, Nutzung und Schutz

Die WALDTAGE verdeutlichten die vielfältigen Anforderungen an den Wald und seine Bewirtschaftung. Thematisiert wurden unter anderem die Anpassung von Waldbeständen an veränderte klimatische Bedingungen, die Bedeutung unterschiedlicher Baumarten, die Erhaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen sowie die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffs Holz.

Die Live-Demonstrationen und Informationsstationen zeigten anhand konkreter Beispiele, wie Waldbewirtschaftung und Naturschutz in der Praxis zusammenwirken können. Darüber hinaus wurde die Rolle des Waldes für die Landschaft im Burgenland, für die regionale Wertschöpfung sowie als Erholungsraum für die Bevölkerung beleuchtet.

Zusammenarbeit von Praxis und Forschung

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Austausch zwischen Forschung und Praxis. Vorgestellt wurden aktuelle Erkenntnisse zu den Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf heimische Wälder sowie Maßnahmen, mit denen Waldbestände an veränderte Standortbedingungen angepasst werden können. Dazu zählen unter anderem die Förderung unterschiedlicher Baumarten, die Entwicklung strukturreicher Waldbestände sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit, Stürmen und Schädlingsbefall.

Die WALDTAGE boten darüber hinaus Einblicke in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Forstwirtschaft und machten sichtbar, welche fachlichen Entscheidungen und Maßnahmen hinter der Bewirtschaftung und Pflege von Wäldern stehen.

Wissen für die nächste Generation

Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Wissensvermittlung an junge Menschen. Zahlreiche Schulklassen und damit rund 500 Schülerinnen und Schüler nutzten die Veranstaltung, um den Lebensraum Wald kennenzulernen und Einblicke in die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten der Forstwirtschaft zu erhalten. Interaktive Stationen entlang des Rundwegs vermittelten praxisnahes Wissen zu Waldökologie, Biodiversität und zur Nutzung des Rohstoffs Holz. Dabei wurde unter anderem erläutert, wie Waldbewirtschaftung, Holznutzung und Waldverjüngung zusammenhängen und welche Maßnahmen gesetzt werden, um die vielfältigen Funktionen des Waldes langfristig zu erhalten.

Fotorückblick 2026

Parcours

Der Parcours der Waldtage 2026 bot spannende Einblicke in die moderne Forstwirtschaft. An zahlreichen Stationen erleben Besucherinnen und Besucher Forsttechnik und Waldarbeit hautnah. Gezeigt werden unter anderem Harvester und Forwarder, Seilkrantechnik, Mulchgeräte, Hackmaschinen, Brennholzproduktion sowie traditionelle Pferderückung. Auch innovative Anwendungen wie Raupenfahrzeuge und mobile Bandsägen sind Teil des Programms.

Ergänzt wurde der Parcours durch einen vielfältigen Ausstellerbereich mit Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Umweltorganisationen. Fachinformationen, praktische Vorführungen und Mitmachangebote machten den Wald als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum erlebbar. Besonders Familien und junge Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm rund um Wald, Holz und Natur.

Vielfältige Aussteller

aus Forsttechnik, Forstberatung und Naturschutz

Klimafitte Wald- bewirtschaftung

mit vielfältigen Baumarten

40 Hektar

Veranstaltungsareal

Demonstrations- flächen

mit aktiver Bearbeitung und Holzbringung live

Beratung

durch Forst- und Naturschutz-Fachexperten

Holzernte

Pferd, Traktor, Harvester, Seilkran etc. live - im Arbeitseinsatz

Kinderfreundlicher Parcours

Information, Spaß und Action

Verpflegungs - Stationen

mit regionalen Wild- und Bioprodukten

Helmpflicht

Forsthelm oder Fahrradhelm mit CE-Kennzeichnung (Helme gegen Kaution vor Ort verfügbar)